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Der Rabe mit dem goldenen Schnabel

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Auf gute-kinderbücher.de kön­nen Auto­rinnen und Auto­ren sich und ihre Bücher selbst vor­stellen. Heute in der Rubrik „Autor stellt vor”: Manuela Lowak mit ihrem Mär­chen für Kin­der „Der Rabe mit dem gol­de­nen Schna­bel”.

Kinderbücher: Der Rabe mit dem goldenen Schnabel

Mein Name ist Manuela Lowak, ich schreibe Kurz­ge­schich­ten und Gedichte sowie Mär­chen für Kin­der und Erwach­sene. Im Haupt­be­ruf arbeite ich als Pro­jekt­as­sis­ten­tin bei einer Orga­ni­sa­tion in Bonn, die frei­wil­lige Hel­fer ent­sen­det. Ich lebe mit mei­nem Mann in Linz am Rhein und bin stolze Tante von zwei Nef­fen, vier Nich­ten und zwei wei­te­ren Paten­kin­dern.

Wovon handelt das Märchen?

Kurz vor ihrem Tod rät die alte Hexe ihrem fre­chen Raben, sei­nen Schna­bel in Gold zu tau­chen, um sich das Ver­trauen der from­men Prin­zes­sin zu erschlei­chen. Er soll jedoch dafür Sorge tra­gen, dass diese nie­mals hei­ra­tet. Der Plan geht zunächst auf: Die Prin­zes­sin fin­det Gefal­len an dem selt­sa­men Vogel und nimmt ihn bei sich auf. Der Rabe lebt fortan wie ein Fürst, aber die Hoch­zeit der Prin­zes­sin kann er nicht ver­hin­dern. Als die junge Köni­gin Zwil­linge zur Welt bringt, wird er mit­samt sei­nem gol­de­nen Käfig in ein dunk­les Turm­zim­mer ver­bannt, wo er einen bösen Rache­plan aus­heckt: Sobald sich die Gele­gen­heit ergibt, wird er die Kin­der ent­füh­ren und im Wald aus­set­zen…

Kinderbücher: Der Rabe mit dem goldenen Schnabel

Die Geschichte „Der Rabe mit dem gol­de­nen Schna­bel” eig­net sich beson­ders gut zum Vor­le­sen, aber auch für ältere Kin­der und Erwach­sene, die gerne Mär­chen lesen.

Kinderbücher: Der Rabe mit dem goldenen Schnabel

Wie kam ich zum Märchen schreiben?

Vor eini­gen Jah­ren habe ich eine Inter­pre­ta­tion des Mär­chens „Die sechs Schwäne” geschrie­ben. Das Resul­tat waren ein Buch mit 256 Sei­ten, viele neue Erkennt­nisse und der Wunsch, sel­ber Mär­chen und Geschich­ten zu schrei­ben. Im Unter­schied zu den über­lie­fer­ten Volks­mär­chen, in denen die Bösen meist bestraft oder sogar getö­tet wer­den, bekom­men die „Bösen” in mei­nen Geschich­ten noch eine Chance, ihre Feh­ler wie­der gut­zu­ma­chen und sich mit ihren Opfern zu ver­söh­nen. So auch der Rabe mit dem gol­de­nen Schna­bel. Durch die Viel­schich­tig­keit der Hand­lung, die Nuan­cie­rung der Cha­rak­tere und den ver­söhn­li­chen Aus­gang der Geschichte hoffe ich, dem immer noch weit ver­brei­te­ten „Schwarz-Weiß-Den­ken” ent­ge­gen­zu­wir­ken. (Außer­dem hätte ich den Gedan­ken nicht ertra­gen, den Raben zu ver­ban­nen oder zu töten; dafür war er mir wäh­rend des Schrei­bens zu sehr ans Herz gewach­sen.) Vor allem jedoch wün­sche ich mir, dass das Lesen des Mär­chens Spaß macht und – zusam­men mit den kind­ge­recht gemal­ten Bil­dern von Sarah Nie­der­hö­fer – die Phan­ta­sie anregt.

Der Rabe mit dem goldenen Schnabel”


von Manuela Lowak, Illus­tra­tio­nen von Sarah Nie­der­hö­fer
Gebun­dene Aus­gabe: 56 Sei­ten
Ver­lag: Books on Demand
ISBN: 978–3739242910
Emp­foh­le­nes Alter: 36 Monate – 5 Jahre
For­mat: 18,2 x 1,1 x 23,1 cm
Den „Raben mit dem gol­de­nen Schna­bel” gibt es auch als E-Book.
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