Ein Oscar für ein Kinderbuch?

Kinderbuch: Für Hund und Katz ist auch noch Platz

Eine Illus­tra­tion aus dem Buch…

Wäre ja cool… ein Oscar für ein Kin­der­buch. Und: Könnte sogar klap­pen!

Wenn am 2. März die Oscars ver­ge­ben wer­den, haben auch zwei Absol­ven­ten der Film­aka­de­mie Baden-Würt­tem­berg in Lud­wigs­burg Chan­cen. Für ihre Ver­fil­mung des Kin­der­buchs „Room on the Broom” von Julia Donald­son und Axel Scheff­ler (deutsch: „Für Hund und Katz ist auch noch Platz”).

Darin geht es um eine etwas schus­se­lige Hexe, die nach und nach immer mehr Tiere auf ihrem Besen mit­nimmt. Bis das Flug­ge­rät ent­zwei bricht. Die Hexe lan­det in einem gräss­li­chen Moor vor den Füßen eines noch viel gräss­li­che­ren Dra­chens. Und da trifft es sich dann wie­der gut, dass sie nicht alleine ist…

Den „Emmy” für bes­tes Kin­der-Fern­se­hen hat der Film übri­gens bereits bekom­men. Und Oscar-Erfah­rung hat einer der bei­den Hexen-Regis­seure auch schon: Max Lang gehörte 2011 zu den Nomi­nier­ten. Seine Umset­zung des „Grüf­felos” hat damals aller­dings nicht gewon­nen.

Für Hund und Katz ist auch noch Platz: Vierfarbiges Bilderbuch”

von Julia Donald­son (Text), Axel Scheff­ler (Illus­tra­tio­nen) und Mir­jam Press­ler (Über­set­zung)
Gebun­dene Aus­gabe: 28 Sei­ten
Ver­lag: Beltz & Gel­berg
ISBN: 978–3407792822
Vom Ver­lag emp­foh­le­nes Alter: 4 – 6 Jahre
For­mat: 28,2 x 25,4 x 1 cm

Für Hund und Katz ist auch noch Platz (Room on the Broom)”

Regis­seure: Max Lang, Jan Lach­auer
For­mat: Dolby, PAL
Spra­che: Deutsch (Dolby Digi­tal 5.1), Eng­lisch (Dolby Digi­tal 5.1)
FSK: Frei­ge­ge­ben ohne Alters­be­schrän­kung
Stu­dio: Con­corde Video DVD
Spiel­dauer: 25 Minu­ten






Kinderbuch: Für Hund und Katz ist auch noch Platz

… und so sieht’s im Film aus

Nach­trag 3.3.2014: Lei­der ver­lo­ren. In der Kate­go­rie „bes­ter ani­mier­ter Kurz­film” wurde der Zei­chen­trick­film „Mr Hub­lot” des Fran­zo­sen Lau­rent Witz und des Luxem­bur­gers Alex­andre Espi­ga­res aus­ge­zeich­net. Das Werk erzählt von dem ein­sa­men Mr. Hub­lot, des­sen Leben wegen eines Robo­ter-Tier­chens durch­ein­an­der gerät. Den Oscar für den bes­ten Ani­ma­ti­ons­film erhielt „Die Eis­kö­ni­gin – Völ­lig unver­fro­ren” aus der Zei­chen­trick­schmiede Walt Dis­ney. Der Strei­fen basiert auf dem Mär­chen „Die Schnee­kö­ni­gin” von Hans Chris­tian Ander­sen.