Verlegerin: Papier noch klar vor E-Books

Lie­ber gedruckt als digi­tal: Die Lei­te­rin des Stutt­gar­ter Kin­der­buch­ver­lags Thie­ne­mann-Ess­lin­ger stellt bei den Käu­fern von Kin­der­bü­chern noch eine „große Affi­ni­tät zum Papier” fest.

Das kann damit zusam­men­hän­gen, dass Bücher oft ver­schenkt wer­den”, sagte Bär­bel Dor­wei­ler den „Stutt­gar­ter Nach­rich­ten”. „Ich kann mir auch gut vor­stel­len, dass Eltern den Zeit­raum, in dem Kin­der vor irgend­wel­chen Bild­schir­men sit­zen, ein­schrän­ken wol­len.”

Für die Zukunft glaubt sie jedoch an einen Wan­del: „Wir müs­sen damit ganz offen umge­hen, digi­tale Wel­ten sind Teil unse­res Lebens. Die Kin­der wach­sen da rein.” Irgend­wann werde es selbst­ver­ständ­lich sein, über digi­tale Appa­rate Texte auf­zu­neh­men. „Wenn Eltern anfan­gen, ihren Kin­dern vom E-Reader vor­zu­le­sen, dann wer­den auch die Kin­der nur noch zu elek­tro­ni­schen Medien grei­fen.”