Max und Moritz als Mädchen

Sie sind so etwas wie die Schwes­tern im Geiste: Zum 150. Geburts­tag des Kin­der­buch­klas­si­kers „Max und Moritz” lässt der Stutt­gar­ter Ver­lag Thie­ne­mann-Ess­lin­ger nun „Maus und Molli” wie­der auf­er­ste­hen.

Die der „Buben­ge­schichte” von Wil­helm Busch (1832–1908) nach­emp­fun­dene „Mädel­ge­schichte” erschien erst­mals 1925. „Maus und Molli” – das ist wie bei „Max und Moritz” der gereimte Bericht über sie­ben Strei­che, mit zum Ver­wech­sen ähn­li­cher Optik. Unter ande­rem ste­cken die Mäd­chen Nadeln in einen Geburts­tags­ku­chen, las­sen ein Eich­hörn­chen die Woh­nung ihrer Tante ver­wüs­ten und brin­gen ein Rind­vieh zum Explo­die­ren.

Die Geschichte gezeich­net und gedich­tet haben ein öster­rei­chi­scher Kari­ka­tu­rist und ein Land­ge­richts­prä­si­dent aus Mün­chen. Berühmt sind beide nicht damit gewor­den. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal ist die Nach­ah­mung über die Jahr­zehnte dann auch in Ver­ges­sen­heit gera­ten – jetzt ist sie wie­der da.

Maus und Molli: Eine Mädelgeschichte in sieben Streichen”

Gebun­dene Aus­gabe: 32 Sei­ten
Ess­lin­ger Ver­lag
Spra­che: Deutsch
ISBN: 978–3480232024
Vom Ver­lag emp­foh­le­nes Alter: Ab 5 Jah­ren